Das hier ist einfach sehr viel mehr! Prägende,
melödiöse Gitarrenläufe, fette Mosh-Parts wie auch flinke
Knüppelei wechseln sich hier wirklich gekonnt ab.
Auch der abwechslungsreiche Gesang weiss
zu gefallen: Sehr raue, kreischend-leidende Vocals werden gelegentlich
von dunklen Growls unterbrochen.
Sogar Altmeister Ola Lindgren (Grave)
kommt beim Opener „Regicide“ zu bewährten gesanglichen Einlagen. Dieser
Fakt lag dann wohl auch auf der Hand, denn Spazmosity haben in seinem hauseigenen
Soulless-Studio aufgenommen. Wie auch eigentlich erwartet, wurde hier,
fernab von einer trendigen Hochglanzaufnahme, ein schön rauer old-schooliger
Sound produziert, der der Band gut zu Gesicht steht. Kompliment!
Abschließend muss man sagen, dass sich hier eine starke Portion schwedischer Black/Death ins blasphemische Mark des Hörers prägt! Freunde von geilen Bands wie Abyssos, Nephenzy oder auch Nifelheim können hier bedenkenlos zugreifen,falls Spazmosity hoffentlich schnellstens einen Deal für ein komplettes Album bekommen.
www.myspace.com/spazmosity
| Hörspiegel-Skala: | |
| BEWERTUNG | ![]() |