Nachdem die Alben „Aloukie“ und „Elusive“ sehr folkloristisch anmuteten, erkennt man allein an der Bezeichnung „Zulya and the Children of the Underground“, dass sie hier etwas grundlegendes geändert zu haben scheint. Und in der Tat: Die Songs sind stellenweise moderner instrumentiert und arrangiert als wir das von vorherigen Zulya-Alben kennen. Die Rhythmik ist durchaus progressiv, andere Stilrichtungen wie Jazz oder Klavierarrangements, die südamerikanisch anmuten, klingen hier und da durch.
Die Songs sind aber auch leichter zugänglich als die bisherigen Zulya-Stücke. Auch wer nicht viel mit russischer Folklore anzufangen weiß, wird hier ein Ohr riskieren dürfen.
„The Waltz of Emptiness“ ist ein sehr atmosphärisches,
melancholisches Album, dass seine Höhepunkte auf vielen Ebenen hat.
Es gibt auch emotional fröhliche Stücke. Die gute Mischung macht’s.
Und Zulya hat sie!
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