Peter Lundt - Folge 6
"... und das Schweigen der Bienen"

© 2006 hörformat
Rückentext:
Peter Lundt muss nach Sylt reisen, um den Nachlass seines Onkels Hieronymus aufzulösen. Der alte Sonderling war Dorfpfarrer, die Kirche will einen neuen Pastor schicken, das Pastorat muss ausgeräumt werden. Aber der alte Landarzt Ypsilon, Freund des Verstorbenen, glaubt nicht, dass der plötzliche Tod bei Nacht im Bienenstock ein Unfall war. Peter Lundt - geplagt von Stechmücken und ganz und gar nicht begeistert von der Ruhe auf der idyllischen Insel - öffnet den Blick auf die Abgründe hinter der heilen Welt des Dorfes.
Mit Hilfe seiner Assistentin Anna Schmidt setzt der blinde Detektiv schließlich die Puzzle-Teile zusammen und löst das Rätsel, bis er endlich die Insel verlassen und zurück in seine geliebte Großstadt Hamburg fahren kann.

Hörspiegel-Meinung (ste):
Wer hätte das gedacht? Peter Lundts Onkel Hyronimus ist Pfarrer. Oder besser: War Pfarrer. Denn nun ist er tot. In seine eigenen Bienenstöcke hineingefallen sei er. Der Landarzt, Dr. Ypsilon, zweifelt jedoch daran, dass es sich um einen Unfall handelt. Und zack: Schon bedindet sich der blinde Detektiv Peter Lundt zusammen mit seiner Assistentin Anna Schmidt in einem neuen Fall. Und er muss feststellen, dass Bienen und Mücken nicht die einzigen Lebewesen mit Stacheln sind...

Das Konzept der Serie wird sehr gut forgeführt. Kuriose Persönlichkeiten treffen in bemerkenswert ideenreichen Fällen aufeinander. Dazu ein freakiger Ermittler mit 1000 Eigenarten. Wunderbar!

Das Sprecherteam um Mark Bremer und Elena Wilms agiert ebenfalls sehr gut. Edgar Bessen darf auch mal wieder in einem Hörspiel mitsprechen, nachdem seine Rolle bei „TKKG“ offenbar nach und nach „rausgeschrieben“ wird.

Super-Hörspiel, das Lust auf mehr macht.
 
 

Hörspiegel-Skala:
1. Story 
2. Atmosphäre
3. Sprecher
4. Soundtrack
5. Aufmachung
ENDERGEBNIS (gerundet)
(Nico Steckelberg, © 2006 Der Hörspiegel )